02 ValsavarencheValsavarenche ist das Tal des Wildbaches Savara, der dem Gletscher des Grand Etret entspringt und nach 24 km in die Dora Baltea mündet. Die Einheimischen nennen ihn ganz einfach “Doire”, Bach. Es ist eines der letzten Täler, die vom Menschen besiedelt wurden. Keine prähistorischen Funde, kein Hinweis auf römische Besatzung. Die ersten Dokumente gehen auf das Jahr 1200 n. Chr. zurück. Aber auch im Mittelalter wurde das Tal von den damaligen Verkehrs-und Handelswegen außerachtgelassen.

Ein relativer Wohlstand wurde dem Tal durch die königliche Jagd des Hauses Savoyen zuteil: Es wurden Häuser, Straßen und Wanderwege erbaut. Das erste Automobil, eine Lancia, erreichte - wenn auch etwas mühsam - im Jahr 1910 das Tal.

Es ist das “Es-war-einmal-Tal”, dort, wo die Traditionen andauern und das Unechte Mühe hat, Wurzeln zu fassen: Hier lebt man noch in Einklang mit der Natur. Das Tal hält unter den Tälern des Aostatals den mittleren Höhenrekord: 2494 Meter. Im oberen Bereich genießt man ein beeindruckendes Schauspiel, das seinen Höhepunkt auf dem Gipfel des Gran Paradiso findet, dem einzigen Viertausender, der vollständig auf italienischem Gebiet liegt. Zwischen den Wiesen und den Gletschermulden des Gran Paradiso sind auf einer Gesamtoberfläche von 30 km2 sechzehn Seen zu finden.

Die vierzehn Gletscher des Gran Paradiso erstrecken sich über eine Oberfläche von 12 km2 und sinken bis auf durchschnittlich 2800 m ab. Zusammen mit dem Felsgelände macht dies 73% des ganzen Territoriums aus.

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